Wenn die Stimson Chapel aus allen Nähten platzt

Ein besonderes Weihnachtskonzert

 

Das gab es noch nie bei uns: Bereits eine halbe Stunde vor Konzertbeginn war die Stimson Memorial Chapel in Plittersdorf so rappelvoll, dass die Veranstalter schweren Herzens die Notbremse ziehen mussten. Eine lange Schlange wartender Besucherinnen und Besucher konnte leider nicht mehr eingelassen werden – die Kirche war einfach bis auf den letzten Platz gefüllt!

 

Plan B für die Wartenden

 

Als kleines Trostpflaster und spontanes Open-Air-Konzert gab der Chor kurzerhand eine wunderschöne A-Capella-Version von "The Angel Gabriel" vor der Kirche zum Besten. Zusammen mit dem gemütlichen Weihnachtsmarkt und dampfendem Glühwein, liebevoll organisiert von der Gemeinde, entstand vor der Kirche eine ganz besondere vorweihnachtliche Atmosphäre.

 

An alle, die draußen bleiben mussten: Es tut uns wirklich leid!

 

Als weiteres Trostpflaster haben wir einige Videos vom Konzert gesichert. Youtube-Links sind hier zu finden.

 

Drinnen:  Stimmungsvolle Weihnachtslieder und klassischer Gospel

 

In der randvollen Kirche erwartete das Publikum ein abwechslungsreiches Programm, das Tradition und Moderne verband. Klassische Weihnachtslieder wie "Sing we now of Christmas" und "What Child is this" wechselten sich mit zeitgenössischen Stücken wie "God with us" und "Here's the Savior" ab, ergänzt durch mitreißende Gospels aus unserem Repertoire.

Der magische Moment des Abends? Spätestens beim Mitsingblock mit "Oh come all ye Faithful" und dem kraftvollen "Gloria" war die Kirche nicht nur optisch, sondern auch klanglich bis unter die Decke gefüllt. Die Energie im Raum war spürbar – hier verschmolzen Chor und Publikum zu einem einzigen Klangkörper.

 

Ein emotionaler Abschied – und ein vielversprechender Ausblick

 

Angelika Rehaag, die an diesem Abend zum letzten Mal den Chor dirigierte, gelang auch bei ihrem Abschiedskonzert das scheinbar Unmögliche: Sie holte sowohl aus dem Chor als auch aus dem Publikum alles heraus. Ihre Leidenschaft und ihr musikalisches Gespür werden uns fehlen – aber zum 30-jährigen Chorjubiläum 2025 wartet bereits etwas ganz Besonderes auf euch. Mehr verraten wir noch nicht – lasst Euch überraschen!

Den musikalischen Rahmen setzte Johannes Still mit seinem einfühlsamen Klavierspiel, das die Stimmen des Chors perfekt ergänzte und trug.

 

Die Zugabe: O Holy Night – schon mal üben....

 

Als Zugabe erkang "O Holy Night" durch die Kirche. Zugegeben, ein bisschen früh für den Heiligen Abend – aber wie Angelika mit einem Augenzwinkern bemerkte: "Man muss es ja schon mal üben!" Und danach war klar: Die Übung hat sich gelohnt.

 

Wir wünschen allen unseren Zuhörern, Freunden und Fans ein gesegnetes Weihnachtsfest und schonmal ein bisschen Vorfreude auf ein großes Chorjubiläumsjahr 2026.

 

Gospelbegleitung in einer sehr bunten Kreuzkirche

In der  Bonner Kreuzkirche war es  am 16. Juli ungewöhnlich farbig, als die Queere Community der Stadt zu einem besonderen ökumenischen Gottesdienst zusammenkam – dem Auftakt einer ganzen Reihe von Veranstaltungen für diesen Sommer.

 

Hier feierten queere Menschen gemeinsam mit allen, die sich mit ihnen solidarisch zeigen oder einfach gerne Teil dieser Gemeinschaft sind. Sie konnten Gedanken, Anliegen und Gebete frei teilen – ohne Furcht vor Kritik oder Anfeindungen.

 

Wave of Joy bereicherte den Gottesdienst durch die musikalische Gestaltung. Gefühlvolle Gospels bildeten harmonische Brücken zwischen den Wortbeiträgen, während zusätzlich unser Pianist Lukasz Flakus den Gemeindeliedern mit seiner virtuosen Begleitung das gewisse Etwas verlieh. Den krönenden Abschluss bildete ein gemeinsames, kraftvolles Mitsingen von "This little Light of Mine", bei dem die ganze Gemeinde begeistert einstimmte.

 

Uns hat es gefallen und wir haben uns wohlgefühlt.

Gospel United beim CHIO in Aachen

 

Es ist fast schon eine Tradition: Der ökomenische Gottesdienst zu Beginn des Internationalen Reitsportfests CHIO in Aachen am 29. Juni wurde auch in diesem Jahr musikalisch von Gospel United, der Gemeinschaft aller Chöre unserer Chorleiterin Angelika Rehaag, gestaltet. Mensch und Tier hatten an diesem Sonntag mit hohen Temperaturen zu kämpfen. Aber dennoch war dieser Gottesdienst für alle Besucher (Gläubige, Reitsportfreunde, Gospelfans und vielleicht sogar die vierbeinigen Teilnehmer) ein besonderes Erlebnis. 

 

Gospel, Glocken und ein gelungenes Heimspiel 

Am 14. Juni durften wir dort auftreten, wo wir seit über zwei Jahrzehnten proben – in Sankt Sebastian in Poppeldorf.

 

Pfarrer Bernd Kemmerling, der uns von Anfang an den Pfarrsaal zur Verfügung gestellt hat, machte in seiner Ansprache deutlich: Wir sind hier nicht nur geduldet, sondern wirklich willkommen. Diese Herzlichkeit wollten wir zurückgeben – deshalb ging der Konzerterlös an die Renovierung des Glockenturms, das aktuelle Herzensprojekt der Gemeinde.

 

Sommerliche Temperaturen und Unwetterwarnungen konnten die Musikfans nicht abschrecken. Die Kirche war gut besucht, und es dauerte nicht lange, bis die Stimmung richtig gut wurde. Beim Mitsingblock war dann endgültig klar: Hier singt nicht nur der Chor, sondern die ganze Kirche mit! Gesang, Klavierklänge, rhythmisches Klatschen und jede Menge zufriedene Gesichter – so muss Gospel sein.

 

Wir freuen uns schon auf die nächsten 20 Jahre mit unseren Gastgebern von Sankt Sebastian!

Gospel für die Bahnhofsmission

 

Eine mit einem begeisterten Publikum gut gefüllte St. Elisabeth-Kirche, Gospelsongs aus allen Epochen dieser Musik und erhellende Insights in das Wirken der stillen Alltagsheldinnen und -helden der Bonner Bahnhofsmission bilden die Bilanz unseres Benefitskonzerts in der Bonner Südstadt am 22. März.

 

Von den Anfängen der Spirituals auf den Baumwollfeldern der amerikanischen Südstaaten (Lord I know I've been changed) bis zu den zeitgenössischen Stücken der Gospelikone Kirk Franklin (Melodies from Heaven, My Life is in Your hands) gab es viel Gospel auf die Ohren. Aber auch dieses Konzert war wieder keine Einbahnstraße. Spätestens mit der Einladung zum Mitsingen (Marvelous) waren die Besucherinnen und Besucher nicht mehr zum Stillsitzen verdammt, sondern Teil des Ganzen. Unserer Chorleiterin Angelika Rehaag gelang es wieder einmal, in wenigen Minuten einen voll funktionsfähigen Massenchor zu aktivieren. Veredelt wurde das ganze durch Begleitung, Intros und Zwischenspiele unseres Lieblingspianisten Lukasz Flakus.

 

Gerhard Brose von der Bonner Bahnhofsmission gelang es mit seinen kurzen, aber sehr prägnanten Erläuterungen zu zeigen, daß die Bahnhofsmission nicht nur irgendein Raum am Rande des Bahnhofsgeländes ist. Es handelt sich um ein engangiertes Team von rein ehrenamtlich tätigen Menschen, die seit 135 Jahren Hilfs- und Schutzbedürftige, die wie auch immer in dem Mikrokosmos "Bahnhof" aufschlagen, unterstützen. Egal ob es um 1900 alleine reisende Mädchen waren oder in der heutigen Zeit Menschen mit Behinderungen oder Obdachlose. Dies hat - zurecht - beeindruckt und führte zu gut gefüllten Spendenkörbchen am Ende des Konzerts. Die Bahnhofsmission kann sich über ca. 1300 € freuen!

Weihnachtliche Gospelchurch in Krefeld

Im Rahmen des diesjährigen Weihnachtsworkshops der Gospelacademy Krefeld kamen die Chöre unserer Chorleiterin Angelika Rehaag am Vorabend des vierten Advents in der Krefelder Alten Kirche zusammen, um noch einmal eine Gelegenheit zur Einstimmung auf das Fest zu bieten. Vier Gigs wechselten sich ab mit besinnlichen Gedanken und Texten von City Pfarrer Falk und Diakonin Elke Schöller. Im ersten Part waren Good Spell (Neuss) und Grateful (Krefeld) zu hören, gefolgt von Wave of Joy aus Bonn, der Gospel Family of Christ (Krefeld) und schließlich Light of Life (Köln) zusammen mit Sweet Chariot aus Düsseldorf (Gospelmusik macht es möglich: Köln und Düsseldorf auf einer Bühne!). Den Abschluss bildete schließlich ein gemeinsames und stimmgewaltiges "O Holy Night". Ein Tipp für den heiligen Abend: Die "Wave of Joy only" Variante können Sie hier sehen und hören.

 

Damit verabschiedet sich Wave of Joy für dieses Jahr in die Weihnachtspause. Wir wünschen allen unseren Freunden, Besuchern und Unterstützern ein schönes und friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen in 2025.

Adventsstimmung in Bonn-Castell

 

Über 300 Menschen folgten unserer Einladung, am dritten Adventswochenende den Samstagabend bei vorweihnachtlicher Musik ausklingen zu lassen. Eine stimmungsvoll beleuchtete St. Joseph Kirche, eine hervorragende Gruppe von Musikern und ein adventlich eingestimmter Chor machten dies möglich. Ruhige (vor-)weihnachtliche Musik stand im Mittelpunkt des Konzerts. Der Chor sang amerikanische, irische und schwedische Traditionals, dezent begleitet durch Lukasz Flakus am Piano, Philipp Klahn an den Schlaginstrumenten, sowie Juan Camilo Villa am Bass. Dimitrij Markinantov lieferte mit seinen gefühlvollen Saxophoneinlagen das eine oder andere musikalische Sahnehäubchen. 

 

Aber ein Wave of Joy Konzert wäre kein Wave of Joy Konzert, wenn nicht auch einige "flotte" Stücke auf dem Programm stünden. Diesmal waren es "My Freedom", unser Import aus dem polnischen Gospeluniversum, sowie in der Zugabe "No Greater".  Beim Mitsingstück "This Little Light Of Mine" zeigte sich eindrucksvoll, dass die musikalischen Fähigkeiten des Publikum weit über das reine Zuhören hinaus gingen.  

 

Wir haben uns riesig gefreut, viele tief gerührte Menschen zu sehen. Wir alle sind an diesem Abend stimmungsmäßig dem Weihnachtsfest ein gutes Stück näher gerückt.

 

 

Benefizkonzert beim Lions Club

 

Man kann es fast schon als Tradition bezeichnen. Um den Lions Club bei seiner Aktion, bedürftige Kinder und Senioren mit einem Weihnachtsgeschenk zu beglücken, zu unterstützen, reisten wir am 26. Oktober nach Wachtberg-Berkum in die Kirche St. Maria Rosenkreuz zu einem Benefizkonzert. Der Plan war, vielen Besuchern ein musikalisches Erlebnis zu bieten und dadurch zu einer Spende für das Projekt zu animieren.

 

Der Plan ging auf. Die Kirche was gut gefüllt. Die Menschen waren berührt durch unsere Mischung aus traditionellen und modernen Black Gospels sowie Beispielen aus der polnischen Gospelschmiede des Piotr Nazaruk. Weinen, Lachen, Strahlen, Klatschen... alles wurde beobachtet. Und nicht zuletzt nach dem Konzert gut gefüllte Spendenkörbchen. Wir wünschen dem Lions Club viel Freude dabei, mit dem Erlös Freude zu bereiten.

 

 

Artikel zu weiter zurückliegenden Veranstaltungen finden Sie hier.

 

Regelmässige Einblicke in unser Chorleben gibt's auf Instagram

Druckversion | Sitemap
Impressum Datenschutz

© Wave of Joy Gospelchor e.V.